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Friday Night Jamboree: mit Session Victim, Todd Terje, Gundelach u.v.m.

FNJ Sendungen

Friday Night Jamborees Herzstück ist die einstündige Musiksendung, welche im zweiwöchentlichen Rhythmus jeweils am Freitag um 20 Uhr gestreamt wird. Ausführliche Plattenbesprechungen und Zusatzinformationen zu den Neuveröffentlichungen sind in den Sendungsbeiträgen verfügbar.

[010] Friday Night Jamboree: mit Session Victim, Todd Terje, Gundelach u.v.m.

Friday Night Jamboree feiert den ersten kleinen Meilenstein – die 10. Ausgabe der Radiosendung bei Ernst.FM! Mit dabei sind unter anderem der groovige Afro-House-Song ‘Afrika Afrika’ im John Talabot & Pional ‚Lost Scripts‘ Rerub aus der Afrosonique Vol 1 Compilation, Lauers Tanzflächenkracher mit Südsee-Atmosphäre ‘Phlipper’ sowie die instrumentale Late-Night-Hymne ‘The Basement Is Burning’ von Marquis Hawkes.


Um die Stücke aus der Sendung erneut hören zu können, wurde am Ende des Beitrags eine Spotify-Playlist mit den dort vorhandenen Songs eingebettet, welche nach der Ausstrahlung erscheint. Die restlichen Stücke können über die Links in den Reviews abgerufen werden. Am Ende des Beitrags findet ihr zusätzliche Links über uns, die Friday Night Jamboree SoundCloud-Seite sowie die Friday Night Jamboree Facebook-Seite!


Session VictimListen To Your Heart (Delusions Of Grandeur)

Anfang Juni meldete sich die Two-Man-House-Band Session Victim mit ihrem dritten Studioalbum Listen To Your Heart auf Jimpsters Label Delusions Of Grandeur zurück und sampelte, was das Zeug hielt. Die Produktion ist reich an vielseitigen Einflüssen und Stilen, ob feuchttropische Dub-Riddims, verträumte Jazz-House-Glückseligkeit oder afro-inspirierte Deep-House-Ausflüge, Listen To Your Heart enthält die gesamte Bandbreite. Die haptische Veröffentlichung kommt als 3×12″ Vinyl mit zusätzlicher CD sowie einem Poster und darf gut und gerne als Sammlerstück bezeichnet werden. Zuschlagen, solange die LP noch vorrätig ist!

Veröffentlichung: 02. Juni 2017

Format: 12″, CD und digital


VariousAfrosonique Vol 1 (Africa Seven)

Das erst seit 2015 existierende Plattenlabel Africa Seven aus London und Paris hat sich auf Re-Issues von alten afrikanischen Veröffentlichungen wie denen von Manu Dibango, Jake Sollo oder Jo Tongo spezialisiert. Die hochkarätig besetzte Compilation Afrosonique Vol 1 enthält 12 brandneue Remixe und Edits von Künstlern wie IG Culture, DJ Food oder Marcel Lune. Der John Talabot & Pional ‚Lost Scripts‘ Rerub sticht dabei besonders heraus. Dieser wurde im letzten Jahr als Teil der Hiverned-Reihe auf Talabots Label Hivern Discs mit einer limitierten Stückzahl von 400 Editionen nur auf Vinyl veröffentlicht und ist eine kleine Rarität, was sich vor allem in den horrenden Preisen bei Discogs widerspiegelt. Umso schöner, dass dieser nun ebenfalls digital erhältlich ist.

Veröffentlichung: 26. Mai 2017

Format: 12″ und digital


LessonsTempest Remixes (Sinnbus)

Die Tempest EP des Elektro-Pop-Trios Lessons ist bereits eine starke Vorlage, welche von den vier Remixern Adam Port, Magdalena, dfumh und Moodwing & Tosha geschmackvoll weitergedacht und teilweise für Clubzwecke aufpoliert wird. Lediglich die Version von Moodswing & Tosha orientiert sich am langsameren Original und verarbeitet die melancholische Grundstimmung in einen Song für laue Spätsommernächte. Der Gewinner der EP ist aber Keinemusiks Adam Port, der zwei Versionen für das Titelstück ‘Tempest’ anfertigt und mit seinem Europa Remix den Nagel auf den Kopf trifft. Im Vordergrund steht ein trockener E-Bass-Riff, welcher von einnehmenden Vocals und trippigen Synthesizern komplettiert und auf über 9 Minuten gestreckt wird. Der Basic Facts Remix verzichtet hingegen auf überflüssiges Tam-Tam und konzentriert sich auf das Grundgerüst.

Veröffentlichung: 02. Juni 2017

Format: digital


Alex NiggemannLegacy EP (Aeon)

Alex Niggemanns Label Aeon ist bekannt für die wilden Peaktime-Momente in Clubumgebungen, nicht umsonst veröffentlichten bereits Künstler wie Denis Horvat oder Fur Coat auf Niggemanns Imprint. Nun hat der Labelboss persönlich seine neue EP Lagacy released, welche eben jene Momente glanzvoll unterfüttert. Das Titelstück surrt mit stringenten Hi-Hats sowie einem pulsierenden Groove unaufhaltsam voran, steigert sich stetig und versetzt den Hörer in einen tranceartigen Zustand, ohne den Spannungsaufbau mit einem klaren Höhepunkt zu versehen. Ein moderner Club-Hit mit meditativem Charakter, der den heutigen Zeitgeist bedient.

Veröffentlichung: 26. Mai 2017

Format: digital


LauerPhlipper EP (Running Back)

Sollte Südsee-Trance jemals als eine klassifizierte Genrebeschreibung existieren, dann ist Lauers Phlipper EP der erste Prototyp. Als eine Hälfte von Tuff City Kids produziert er mit Gerd Janson eine Fülle an Remixen, nun ist es erneut an der Zeit für einen Solo-Release, der – wer hätte es geahnt – auf Jansons Label Running Back erscheint. Delfingeräusche, discoide Elemente und Breakdowns mit Hände-in-die-Luft-Momenten versetzen einen an die Strände von Rimini in die späten 80er Jahre zurück. Das günstigste Urlaubsticket der Welt für schlappe 10€, ein guter Deal!

Veröffentlichung: 09. Juni 2017

Format: 12″ und digital


Todd TerjeMaskindans (Olsen)

In der letzten Zeit ist es etwas still um den Norwegischen Superhelden Todd Terje gewesen, es wurden zwar einige Remixe veröffentlicht, jedoch liegt sein letztes Solo-Material bereits ein Jahr zurück. Maskindans ist die neuste EP und ein Cover-Rework der Norwegischen Postpunk-Band Det Gylne Triangle. Ein typisches Terje-Vorgehen, welcher bereits große Namen wie Hot Chip, Dolly Parton oder Franz Ferdinand offiziell remixen und den Originalen seinen eigenen Stempel ohne Sampling aufdrücken durfte. Auf der Flipseite befindet sich ebenfalls ein toller Erol Alkan Remix, welcher das Stück etwas glättet, kürzt und auf die Essenz herunterbricht.

Veröffentlichung: 02. Juni 2017

Format: 12″ und digital


MabiisiBaakoya Remixes (MoBlack)

Art Melody aus Burkina Faso an den Vocals sowie Stevo Atambire aus Ghana am Saiteninstrument Kologo sind Mabiisi („Brüder von verschiedenen Müttern“ in der Frafra-Sprache aus Nord-Ghana). Beide haben sich zu einem musikalischen Projekt zusammengetan, welches sie vor kurzem von Zürich über Berlin bis nach Nantes durch halb Europa geführt hat. Erschienen ist die Remix-EP zu ihrem selbstbetitelten Debütalbum auf dem Label MoBlack von Mimmo Falcone. Der Italienische DJ, Produzent und Labelbetreiber kümmert sich zusätzlich um die Afro-House-Sektion beim Onlineportal Traxsource, hat selbst 10 Jahre in Ghana verbracht und seinen musikalischen Hintergrund weiterentwickelt. „MoBlack continues to bless us with truly ingenious and eclectic selection of tracks representing the many different flavors afro house music has to offer“ (Spirit Of House)

Veröffentlichung: 23. Juni 2017

Format: digital


Marquis HawkesThe Basement Is Burning (Aus Music)

Nach seiner EP Sweet Temptation aus diesem Jahr kehrt Marquis Hawkes zu seinem Heimat-Imprint Aus Music zurück und liefert mit The Basement Is Burning den nächsten Sureshot ab. Das Titelstück startet mit einem simplen Beat, einer warmen Piano-Melodie und satten Grooves. Im Laufe des knapp 9-minütigen Stücks erlebt es ein Crescendo, das sich gewaschen hat. Verträumte Synthesizer-Spuren überlappen sich und lassen das Stück aufgrund seiner Emotionalität an ‘Final Credits’ von Midland erinnern. ‘The Basement Is Burning’ ist ideal für die späten Stunden geeignet und lässt das Publikum ein Stück näher zusammenrutschen. Tanzflächenromantik garantiert!

Veröffentlichung: 26. Mai 2017

Format: 12″ und digital


GundelachGarden (U OK?)

Gundelachs erste Single ‘Alone In The Night’ wurde vor zwei Jahren lediglich in Skandinavien veröffentlicht. Im Anschluss folgte seine selbstbetitelte Debüt-EP und nun, ein Jahr später, hat er mit Garden die erste Singleauskopplung seines bravourösen neuen Albums angekündigt, welche mehr oder weniger nahtlos am alten Sounddesign anschließt. Gundelachs emotional-introvertierte Vocals werden von einer funkigen Bassline sowie schattenhaften Synthesizern unterstützt, generell wirkt die gesamte Produktion extrem rund und hochwertig. Mit ‘Garden’ scheint sich der Norwegische Künstler einen Weg auf die größeren Bühnen erarbeiten zu wollen – das Potential ist ohne Zweifel gegeben. Redaktionsempfehlung!

Veröffentlichung: 02. Juni 2017

Format: 12″ und digital


Die Friday Night Jamboree Facebook-Seite bündelt alle Informationen:
FNJ: http://www.facebook.com/fridaynightjamboree

Auf der Friday Night Jamboree SoundCloud-Seite findet ihr zusätzliches Material:
FNJ: http://soundcloud.com/fridaynightjamboree

Links zu den SoundCloud-Profilen von Tim, Henry und Jannis:
Lynden: http://soundcloud.com/lyndenlynden
Henry Schwarz: http://soundcloud.com/henryschwarz
Janus: http://soundcloud.com/jannisdamitz


Kuration: Tim Schulze, Henry Schwarz und Jannis Damitz
Moderation: Tim Schulze
Produktion: Henry Schwarz
Text: Tim Schulze und Jannis Damitz

Playlist zur Sendung

Die Playlist enthält nur die gespielten Songs, die auch bei Spotify verfügbar sind.

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